bauzeitenplan.de ist ein webbasiertes Werkzeug zur Erstellung und laufenden Anpassung von Bauzeitenplänen in Form von Gantt-Diagrammen, mit dem Projektbeteiligte einen gemeinsamen, aktuellen Terminstand online einsehen können.
In vielen Projekten zirkulieren parallel mehrere Planstände, einzelne Beteiligte arbeiten mit unterschiedlichen Versionen, wodurch bereits bei kurzfristigen Änderungen widersprüchliche Absprachen entstehen.
Terminänderungen werden häufig über mehrere Kommunikationswege weitergegeben, typischerweise über Telefon, Messenger und E-Mail, zusätzlich kommen PDF-Anhänge mit Anpassungen hinzu, ein einheitlicher, zentraler Planstand fehlt dann.
Wenn Abhängigkeiten zwischen Gewerken nicht synchron sind, kommt es wiederholt zu Stillstand, einzelne Unternehmen stehen vor Ort, können aber nicht beginnen, andere wären einsatzbereit, werden jedoch nicht rechtzeitig informiert, Konflikte und Schuldzuweisungen nehmen in solchen Situationen zu.
bauzeitenplan.de bündelt Terminpflege und Sichtbarkeit in einem Planstand, Änderungen werden zentral eingetragen und sind unmittelbar für alle freigegebenen Beteiligten sichtbar, wodurch widersprüchliche Versionen reduziert werden.
Projektpartner erhalten Zugriff auf den für sie relevanten Ausschnitt des Plans, ohne dass dafür separate Dateien oder individuelle Kopien verteilt werden müssen, die Einsicht erfolgt direkt im Projekt.
Rückfragen und Hinweise werden als Kommentare unmittelbar einem Vorgang zugeordnet, dadurch bleiben Entscheidungen und Begründungen dort nachvollziehbar, wo sie terminlich wirken, statt in einzelnen Posteingängen oder Chatverläufen zu liegen.
Durch eine einheitliche Terminbasis sinkt der Aufwand für Nachtelefonieren und für wiederkehrende Klärungen nach dem Muster „Wer hat was wann gesagt“, Abstimmungen verlagern sich von Rechtfertigungen hin zu lösungsorientierter Koordination.
Der Termindruck in Bauprojekten wird durch drei Faktoren verstärkt,
unter diesen Bedingungen erhöhen statische PDF-Pläne und Excel-Listen bei häufigen Änderungen den Koordinationsaufwand.
Als pragmatischer Einstieg gilt die Abbildung eines laufenden Projekts, Vorgänge erfassen oder übernehmen, Verantwortliche ergänzen, Projektpartner mit Leserechten einladen und den Online-Plan als verbindlichen Stand festlegen.